Eignerfamilie lehnt Verkauf ab

Süddeutsche Zeitung - Kein Konsens der Gesellschafter in Sicht.

Seit Wochen wird in der deutschen Presse über einen allfälligen Verkauf des Verlags der Süddeutschen Zeitung spekuliert. Wie sich nun zeigt, sind die Eigentümer uneins, was mit dem Medienhaus geschehen soll. Johannes Friedmann, dessen Familie 18,75 Prozent des Süddeutschen Verlags (SV) hält, erklärte gegenüber der Financial Times Deutschland, dass seine Familie die Anteile behalten wolle.

Ebenso wenig wie die Friedmann-Familie will offenbar die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH), die erst vor vier Jahren SV-Gesellschafter geworden ist, ihre Anteile veräussern. Mit zusammen 37,5 Prozent der Anteile könnten die verkaufsunwilligen Eigner Satzungsänderungen blockieren. Damit wird es unattraktiver, den Rest der Anteile zu kaufen.