14.02.2021

Lukas Bärfuss

Ein Interview, zwei unterschiedliche Titel

Der Schweizer Schriftsteller ist verärgert über die Titelgebung seines Interviews in verschiedenen Tamedia-Zeitungen.
Lukas Bärfuss: Ein Interview, zwei unterschiedliche Titel
Der Schriftsteller und Dramaturg Lukas Bärfuss. (Bild: Keystone/Dominic Steinmann)

Lukas Bärfuss, einer der bekanntesten Schweizer Schriftsteller und Dramaturgen, ärgert sich über die Titelgebung seines Interviews in den Tamedia-Zeitungen. Dies erklärte er in der Sendung «Doppelpunkt» von Radio 1. Während der Bund «Die vielen Toten sind eine Folge des Mangels an Demut» titelte, hiess es beim Tages-Anzeiger «Die Toten sind eine Folge des Mangels an Demut». Das fehlende «viele» über dem gleichen Interview ergäbe einen ganz anderen Sinn, echauffierte sich der frischgekürte Dürrenmatt-Gastprofessor der Uni Bern. Er werde daran – so Bärfuss gegenüber Moderator Roger Schawinski – eine Woche zu beissen haben.

Corona doch kein «Pipifax»

Im Verlaufe des launigen Gesprächs behauptete Bärfuss, es habe noch nie jemand in der Schweiz mit Journalismus Geld verdient. Schawinski konterte und verwies auf die Familien Coninx und Ringier als Gegenbespiel. Bärfuss blieb bei seiner These, dies im Gegensatz zu seiner – in den Tamedia-Zeitungen publizierten – Behauptung, wonach es sich bei Corona im Vergleich mit dem Klimawandel um «Pipifax» handle. (ma)



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