Pünktlich zum Jahreswechsel gibt sich die Frauenzeitschrift "Annabelle" ein neues Gewand. Bei den Abonnentinnen trifft die erste Ausgabe des neuen Jahres sogar noch im alten Jahr ein: am 23. Dezember 2015. Die "Annabelle" werde übersichtlicher, lesbarer, klarer und schnörkelloser, schreibt das Verlagshaus Tamedia in einer Mitteilung.
Mehr Ruhe im Heft
Es wurden drei neue Schriften gewählt, darunter eine von den Schweizer Schriftdesignern Grilli Type. Insgesamt werden jedoch weniger Schriften verwendet und auf einengende Linien verzichtet, um dem Layout mehr Ruhe zu verleihen und auch verspielten Elementen, wie einer Rubrikenschrift mit Schatten genügend Raum zu lassen. Entworfen wurde das angepasste Layout von Annabelle-Art Director Dieter Röösli gemeinsam mit Grafiker Bobi Hajas.
Die letzte Anpassung des Layouts liegt vier Jahre zurück. Nun wollte sich das Magazin weiterentwickeln, ohne den Charakter komplett zu verändern, wie es Chefredaktorin Silvia Binggeli in der Mitteilung beschreibt. "Die erste Spezialausgabe im neuen Gewand haben wir um 20 Reportage-Seiten erweitert und dem unvergänglichen Thema Liebe gewidmet", so die "Annabelle"-Chefin.
Neue Website mit E-Paper
Neben dem Layout werden auch neue redaktionelle Gefässe eingeführt. So gibt es neu eine Männerkolumne, die abwechselnd von den drei "Annabelle"-Redaktoren Thomas Wernli, Sven Broder und Frank Heer geschrieben wird. Eine Hintergrundseite beleuchtet Themen rund um die Uhrmacherkunst und Schmuck und im Beautybriefkasten beantwortet Beautychef Niklaus Müller Schönheitsfragen der Leserinnen.
Am 12. Januar geht ausserdem die neue "Annabelle"-Website online, die mehr eigene Inhalte, zusätzliche Serviceseiten und eine E-Paper-Funktion umfassen wird (persoenlich.com berichtete). (pd)