Einigt sich mit belgischen Verlegern

Google - Suchmaschine zum Werbungschalten verdonnert.

Die französischsprachigen Zeitungsverleger in Belgien haben sich mit Google über die Nutzung von Textausschnitten und Vorschaubildern ihrer Inhalte bei Google News geeinigt und damit einen Streit beigelegt, der seit sechs Jahren auch die Gerichte beschäftigt, dies berichtet turi2.de. Google verpflichtet sich, in den Medien der Verlage, die in der Verwertungsgesellschaft Copiepresse zusammengeschlossen sind, für seine Dienste bezahlte Werbung zu schalten. Im Gegenzug wollen die Verleger Google-Dienste wie etwa AdWords nutzen, um neue Leser zu gewinnen und ihre Reichweite zu steigern.

Mit der Einigung endet der Streit, der 2011 eskalierte, als Google in einem Berufungsverfahren unterlag und daraufhin zeitweise alle Links auf die Seiten belgischer Zeitungen aus seinem Index entfernte. Erst nachdem die Verlage zugesichert hatten, keine Strafzahlungen von Google wegen Urheberrechtsverletzungen einzufordern, wurden ihre Angebote wieder in den Suchindex aufgenommen. Google betont nun, auch künftig nicht dafür zu zahlen, Inhalte bei Google News zu verlinken, jedoch will Google den Verlagen dabei helfen, zusätzliche Vertriebserlöse durch Abos oder Paywalls zu erzielen. (turi2.de)