Die Freiburger Nachrichten werden auch künftig von der Freiburger Paulusdruckerei gedruckt. Ein Angebot der Berner Espace Media Groupe kam nicht zum Zug. Mit ihr wollen die Freiburger Nachrichten aber künftig intensiver zusammenarbeiten. Die beiden Angebote der Paulusdruckerei und der Espace Media Groupe seien vergleichbar gewesen, sagte Felix Bürdel, Verwaltungsratspräsident der Freiburger Nachrichten am Mittwoch auf Anfrage.
Ein Entscheid für das Berner Angebot hätte im zweisprachigen Kanton Freiburg wohl hohe politische Wellen geworfen. Im Vorfeld wurden Befürchtungen um den Zusammenhalt der Sprachgemeinschaften und um die Marginalisierung des zweisprachigen Kantons Freiburg laut. Das Grundziel des Verwaltungsrates sei, die Zeitung zu möglichst attraktiven Konditionen zu drucken. "Wenn wir zu vergleichbaren Konditionen in Freiburg drucken können, dann tun wir das", sagte Bürdel.
Bei der Paulusdruckerei profitierten die Freiburger Nachrichten von einer Modernisierung der Rotationsmaschine und der erneuerten Speditionsanlage, begründete der Verwaltungsrat seinen Entscheid in einer Mitteilung vom Mittwoch. Künftig könnten nun alle Seiten vierfarbig gedruckt werden. Kurzfristig ergäben sich dadurch bessere Möglichkeiten bei der Platzierung der Inserate, heisst es in der Mitteilung weiter.
Mittelfristig werde der neue Druckauftrag ein "attraktiveres Erscheinungsbild der Zeitung" ermöglichen. Die Paulusdruckerei bleibt für weitere drei Jahre Druckpartnerin der Freiburger Nachrichten.