Nach der Veröffentlichung von Dokumenten aus dem Irakkrieg durch die Internetplattform Wikileaks ruft die UNO die USA und den Irak zum Handeln auf. Die Anschuldigungen von Folter und Mord müssten untersucht werden, erklärte UNO-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay. Sie schrieb am Dienstag auf der Website der UNO, laut den Publikationen hätten die USA über die weit verbreitete Folter und Hinrichtungen von Häftlingen durch das irakische Militär gewusst. Dennoch hätten sie noch 2009 und 2010 tausende Gefangene an die Iraker überstellt. (sda)
Enthüllungen haben Folgen für die USA und den Irak
Wikileaks - UNO fordert Untersuchung der Folter- und Mordvorwürfe.