Axel Springer investiert in Deutschland in die journalistische Exzellenz ihrer Medienmarken und erhöht den 2010 zusätzlich zu den individuellen Redaktionsbudgets aufgelegten jährlichen Sonderetat für investigative Recherchen von derzeit 1 Million Euro auf 1,5 Millionen Euro. Dies teilt das Medienhaus in einer Presseinformation mit. Die Aufstockung diene vor allem dazu, attraktive Inhalte für digitale Bezahlangebote zu ermöglichen. Gefördert werden umfangreiche Recherchen sowie besondere Formen der Darstellung, die mit den vorhandenen Redaktionsbudgets nicht realisiert werden können.
Zu den im letzten Jahr geförderten Geschichten zählen Enthüllungen der "Welt am Sonntag" über die Machenschaften eines Erotik-Unternehmers sowie eine Recherche von "Sport Bild" zum umstrittenen Transfer eines Fussballspielers. Auch eine dreiteilige Serie von "Bild der Frau" über Sterbehilfe wurde mit dem Sonderbudget ermöglicht. (pd)