Hat der Journalist Wulf Beleites öffentlich dazu aufgefordert, Hunde zu vergiften? Nein, die Hamburger Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren gegen den Chefredaktor der satirischen Anti-Hunde-Zeitschrift "Kot & Köter" eingestellt.
"Dieser ungeheuerliche Vorwurf", so Beleites, habe sich auf einen Artikel über Georg Kreisler bezogen. Beleites: "Die geheimen Tagebücher des Wiener Kabarettisten waren uns zugespielt worden und sie enthielten höchst brisante Details." Ursprünglich habe Kreisler nicht Tauben, sondern Hunde im Park vergiften wollen. Wegen der im Heft abgedruckten "Original“-Textzeile Kreislers "geh' ma Hundevergiften im Park" sei es zu der Anzeige gekommen.
Die Anzeige stammt von einer Privatperson aus Sachsen-Anhalt. (pd)