Die NZZ-Mediengruppe hat Michael Fleischhacker, den früheren Chefredaktor der Tageszeitung "Die Presse", sowie die Kommunikationsagentur Mindworker von Rudi Fussi engagiert, um publizistische Produkte für Österreich zu entwickeln. Dies sagte Veit Dengler, CEO der NZZ-Mediengruppe, gegenüber der österreichischen Tageszeitung "Der Standard". Das geplante neue Produkt wird voraussichtlich nicht mehr in diesem Jahr auf den Markt kommen.
Ob der NZZ-Ableger nur digital oder auch gedruckt erscheint, sei noch unklar, ebenso der Erscheinungsrhythmus. Im Vordergrund stünden "Unabhängigkeit und Qualität", wie Rudi Fussi gegenüber der "Presse" erklärte - egal auf welchem Kanal das Angebot schlussendlich ausgespielt werde.
Dies sei der erste Schritt für eine "verstärkte Präsenz im deutschsprachigen Markt", wie die NZZ-Mediengruppe am Freitag in einer Medienmitteilung am Freitag schrieb. Dengler hatte im Januar die Expansionspläne der NZZ angekündigt (persoenlich.com berichtete). (lmy)