Erste Zeitungsboxen stehen bereits

".ch" - Vorerst keine Kästen an SBB-Bahnhöfen.

Seit kurzem ist die neue Gratiszeitung .ch in Zürich und Basel sichtbar: Erste Boxen wurden bereits aufgestellt, wie .ch-Vertriebsleiter Peter Kümmerli auf Anfrage von "persoenlich.com" erklärt. Bis nächste Woche sollen in diesen Städten alle Kästen installiert sein. "Wir wollen damit bereits vor der Lancierung unserer Zeitung Präsenz markieren", sagt Kümmerli. Nicht überall erfolgt die Montage indessen so rasch und reibungslos. In St Gallen und Luzern ist es dem Media Punkt-Verlag -- wie den anderen Anbietern auch -- untersagt, auf öffentlichem Grund Zeitungsboxen aufzustellen. Der Verlag ist deshalb gezwungen, auf privatem Grund seine Zeitungen abzusetzten.

Installiert werden die .ch-Boxen in erster Linie an den Haltestellen der öffentlichen Verkehrsnetzwerke der Städte. An den SBB-Bahnhöfen dagegen wird die neue Gratiszeitung vorerst nicht in Zeitungsboxen aufliegen. Zehn Tage vor der Lancierung wurden immer noch keine Verträge mit der SBB abgeschlossen, wie SBB-Sprecher Roland Binz gegenüber "persoenlich.com" bestätigt. Es würden derzeit Gespräche geführt sowohl mit dem Media Punkt Verlag als auch mit der Tamedia, welche zusammen mit dem Espace-Verlag und den Basler Zeitung Medien ebenfalls eine Pendlerzeitung lancieren will.

Erst in den Tagen vor der Lancierung sollen 35’000 Zeitungsständer im Eingangsbereich von Liegenschaften aufgestellt werden. Die Verantwortlichen des Media Punkt-Verlags befürchten, dass die Ständer ansonsten bereits verschwinden könnten, bevor die ersten Zeitungen ausgeliefert werden. Kümmerli: "Im Gegensatz zu den Journalisten, kennt ein Grossteil der Bevölkerung unser Gratiszeitungsprojekt nicht." Es mache deshalb Sinn, die Ständer den Hauseigentümern erst dann zukommen zu lassen, wenn auch die Zeitung erscheine.

"Präsenz markieren": Erste .ch-Zeitungsboxen in der Stadt Zürich.