Der Münchener Pay-TV-Sender Premiere AG hat für das vergangene Geschäftsjahr mit 48.7 Mio. Euro zum ersten Mal einen Gewinn eingefahren. Wie das Unternehmen heute, Dienstag, mitteilte stieg das Ergebnis pro Aktie von minus 1.53 Euro im Vorjahr auf 0.61 Euro. Die Zahl der Abonnenten kletterte um 319'282 von 3.247 Mio. auf 3.566 Mio. Kunden. Trotz des guten Ergebnisses wirft der Verlust der Übertragungsrechte für die Fussball-Bundesliga Schatten auf das Geschäftsjahr 2006.
Wie das Geschäftsjahr 2006 nach Wegfall der Bundesliga-Rechte verlaufen wird ist unklar. Rechteinhaber für die TV-Verwertungsrechte der Spiele der Deutschen Bundesliga ist Arena, eine Tochtergesellschaft des Kabelnetzbetreibers Unity Media. Wie der Branchendienst Dow Jones Newswire unter Berufung auf Branchenkreise berichtete, sei Arena nicht gewillt Premiere eine Sublizenz zu erteilen.

