«Es braucht öffentliche Unterstützung»

Mediendemo - Als Folge der Abbauwelle in diesem Herbst gehen Medienschaffende am 21. November auf die Strasse. Über diesen seltenen Schritt sprechen Verleger Matthias Ackeret und Redaktorin Sandra Porchet im Podcast. Dass es bei den Geschäftsmodellen auch anders gehen kann, zeigt das Media Makers Camp.

«Journalismus retten – Demokratie verteidigen»: Unter diesem Motto rufen Medienschaffende zu einer Kundgebung am 21. November in Bern auf. Nach der Abbauwelle bei Tamedia und der SRG sehen sie die Qualität des Journalismus gefährdet. «Wir sind in einer strukturellen Veränderung, die auch die Werbebranche und die gesamte Beratungsbranche betrifft», so Verleger Matthias Ackeret. Für Redaktorin Sandra Porchet wird entscheidend sein, ob sich eine breitere Öffentlichkeit an der Kundgebung beteiligt.

Als positive Note erzählt Porchet von ihren vier Tagen am Media Makers Camp.  Während vier Tagen erhielten die Teilnehmenden dort Einblick, auf welchen Wegen sich Journalismus finanzieren lässt. «Die meisten Teilnehmenden waren jung und lieben Journalismus. Das macht Hoffnung.»

Die neueste Podcastfolge wurde am Dienstag in den Redaktionsräumen der persönlich Verlags AG in Zürich-Wiedikon aufgezeichnet. Der persoenlich.com-Podcast erscheint immer am Dienstag und ist auf unserer Website sowie auf allen gängigen Podcastplattformen – wie Spotify oder Apple Podcasts – verfügbar. In Zweierkonstellation diskutiert die Redaktion über aktuelle Themen und Ereignisse, die in der Schweizer Medien- und Kommunikationsbranche für Schlagzeilen gesorgt haben. (spo)