"Es tut uns leid, euch mitteilen zu müssen, dass wir den Post von gestern bezüglich der Flucht von Moses aus unserer Chronik löschen mussten". So beginnt ein am Sonntag auf Facebook veröffentlichter Post von Blick. Grund: Zu viele Kommentare, die gegen die Verhaltensrichtlinien verstossen.
Auslöser für die "unglaubliche Menge" an rassistischen Kommentaren war die Geschichte eines Nigerianers, der laut eigenen Angaben in einer neunmonatigen Reise nach Lampedusa geflüchtet ist. Man toleriere keine "rassistischen, sexistischen, homophoben oder anderweitig diskriminierenden Kommentare". Zudem entschuldige man sich bei denen, "die Konstruktive Kommentare hinterlassen haben".
Die Facebook-Community scheint die Massnahme zu verstehen: "Richtige Entscheidung und eine Schande, dass so viele Menschen (egal, welcher Herkunft) nicht fähig sind, objektiv zu kommentieren", so der Tenor der Kommentare. Ein andere Kommentator schreibt: "Willkommen in der ungefilterten, brutalen Internet-Welt. Das hier ist kein Ponyhof!" (msa)
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