Die Zürcher Stadtpolizei hat am Samstagabend nach einer unbewilligten Kundgebung und einem Farbanschlag auf das Gebäude der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) zehn Menschen festgenommen. Am Gebäude entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe.
An einem Tor wurde ein rotes Dreieck aufgesprüht. Wie es auf srf.ch heisst, nutzen laut Experten Hamas-Anhänger das rote Dreieck als Markierungssymbol. In der Schweiz sei dieses Zeichen bereits mehrfach bei Graffiti dokumentiert worden.
Patrouillen der Stadtpolizei Zürich hatten kurz vor 22 Uhr im Zürcher Kreis 1 mehrere Dutzend vermummte Personen festgestellt, wie aus einer Mitteilung der Zürcher Stadtpolizei vom Sonntag hervorgeht. Die Vermummten hätten sich mit einem Transparent zu einer unbewilligten Demonstration formiert und damit begonnen, das NZZ-Gebäude zu besprayen.
Mit weiteren angeforderten Einsatzkräften sei es gelungen, die unbewilligte Demonstration mit Menschen aus der linksautonomen Szene aufzulösen und zehn Schweizerinnen und Schweizer im Alter von 19 bis 74 Jahren zu verhaften. Dabei seien auch Gummischrot und Reizstoff eingesetzt worden. (sda/cbe)