Die Mitteparteien FDP und CVP kommen in der Berichterstattung der SRG zu kurz. Zu diesem Schluss kommen Kommunikationswissenschaftler aus Freiburg und Zürich, die im Auftrag des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) die SRG-Radio- und Fernsehprogramme erforschen. Sie beziehen sich laut "SonntagsZeitung" auf noch unveröffentlichte Untersuchungen der Jahre 2009 und 2010. .
"Die Polparteien SVP und SP kommen im öffentlichen Radio und Fernsehen deutlich häufiger vor als die Mitteparteien", sagt Bakom-Vizedirektor Matthias Ramsauer. René Grossenbacher, Geschäftsleiter des Forschungsinstitutes Publicom und Studienleiter für den Bereich SRG-Radio, bestätigt das Ergebnis: "Radikale Positionen stossen generell auf erhöhte Medienaufmerksamkeit", sagt Grossenbacher. SVP und SP hätten mehr Einfluss auf die ganze Berichterstattung