Journalisten müssen für die Abtretung von Urheberrechten angemessen entschädigt werden, und das soll im Gesetz verankert werden. Dies fordert die Journalisten-Gewerkschaft impressum in einer Resolution von Bundesrat und Parlament. Ausserdem müsse das Urheberrecht im Berufsalltag konsequent durchgesetzt werden, heisst es in der am Freitag veröffentlichten Resolution. Journalisten würden immer mehr gezwungen, alle Rechte an ihren Werken ohne zusätzliche Entschädigung unbegrenzt an Verlage abzutreten.
Demokratie lebe jedoch von vielfältiger, qualitativ hochstehender und unabhängiger Information. Journalisten könnten diese nur gewährleisten, wenn sie dafür angemessen entschädigt würden. Der Verband fordert darum, eine angemessene Entschädigung für Urheberrechtsabtretungen gesetzlich zu verankern. Die Resolution verabschiedeten die Delegierten am Freitag in La Chaux-de-Fonds einstimmig, wie es in einer Mitteilung von impressum heisst. (sda)