Forderung nach Ausbau der AHV-Renten

comedia - Auch Erhöhung des Zinssatzes aus den Fonds der Zweiten Säule im Visier.

In der Sitzung des Zentralvorstandes vom 12. Juni diskutierte comedia ihre Strategie zum schweizerischen Altersvorsorgesystem. Nach der erfolgreichen Abstimmung vom 16. Mai gegen die 11. AHV-Revision spricht sich comedia grundsätzlich für einen Ausbau und eine Stärkung der AHV aus, wie die Mediengewerkschaft in einem Aussand mitteilt. Sie fordert, dass die Renten deutlich erhöht "und somit verfassungskonform" werden. Denn gemäss Bundesverfassung hätten AHV-Renten existenzsichernd zu sein und allen Leuten im Ruhestand ein würdiges Leben zu garantieren.

comedia verlangt gleichzeitig vom Bundesrat eine Anpassung des ausbezahlten Zinssatzes der Zweiten Säule. Dieser Zinssatz müsse unbedingt erhöht werden. comedia bedaure, dass die Kompetenz über eine so wichtige Entscheidung ausschliesslich beim Bundesrat liegt. Diese Kompetenz sei eine "Carte Blanche" für Massnahmen, die grosse Auswirkungen auf die ausbezahlten Renten hätten und diese -- wie die letzten Jahre zeigen -- verschlechterten. comedia stellt sich gleichzeitig gegen jeden Abbau von Leistungen aus der Zweiten Säule, bevor die Leistungen der AHV nicht ausgebaut worden sind.