15.06.2007

US-TV-Sender

Fox ist Nummer eins

Serien verlieren an Zugkraft.

Auf dem amerikanischen TV-Markt setzt sich der Trend zugunsten von Privatsendern auf Kosten der Broadcast-Networks weiter fort. Wie die NZZ am Freitag berichtet, haben die traditionellen Sender fünf Prozent ihrer Zuschauer verloren, die Kabelsender gleichzeitig um drei Prozent zugelegt.

Unter den grossen vier ist der Murdoch-Sender Fox bei den 18- bis 49-Jährigen die Nummer eins, bei den 25- bis 54-Jährigen steht CBS ganz oben in der Gunst des Publikums. ABC verlor in der Fernsehsaison 2006/07 insgesamt 13 Prozent seiner Zuschauer, NBC sechs Prozent.

Einen grossen Anteil am Erfolg bzw. Misserfolg der Sender haben die TV-Serien. Bei Fox war "Dr. House" der Quotenrenner. CBS konnte mit "CSI", "CSI Miami" und "Survivor" punkten. Der Sender ABC musste bei "Desperate Housewives" einen Zuschauerschwund von 25 Prozent hinnehmen. Andere Serien des Senders wie "Grey's Anatomy" oder "Ugly Betty" vermochten die Bilanz aufzubessern. Bei NBC verloren "ER" und "Law and Order".


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