Es handelte sich um eine russische Drohnenattacke in der Nähe der Stadt Druschkiwka, hiess es von der Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) unter Berufung auf eine ukrainische Brigade. Bei dem Vorfall wurde den Angaben nach ausserdem ein ukrainischer Journalist verletzt. Beide Reporter trugen Schutzwesten mit der Aufschrift «Press», wie es hiess.
Lallican (37) war ein preisgekrönter Fotograf aus Paris, dessen Arbeit in grossen französischen Zeitungen wie Le Monde und Le Figaro erschien, hiess es weiter. Auch die NZZ und Le Temps haben seine Fotos publiziert. Er hatte laut Angaben der Journalisten-Vereinigungen seit 2022 aus der Ukraine berichtet. Der französische Präsident Emmanuel Macron sprach in einem Beitrag auf X Lallicans Angehörigen und «all seinen Kollegen, die uns unter Einsatz ihres Lebens informieren und über die Realität des Krieges berichten» sein Beileid aus.
Den Angaben der Internationalen und Europäischen Journalisten-Föderation (IFJ und EFJ) nach ist Lallican der erste Medienvertreter, der seit Beginn der russischen Invasion im Jahr 2022 in der Ukraine durch eine Drohne ums Leben kam. Laut RSF wurden seitdem 14 Medienvertreterinnen und Medienvertreter bei ihrer Arbeit zur Berichterstattung über den Krieg in dem angegriffenen Land getötet. Die Journalistenorganisationen forderten eine Untersuchung des Vorfalls. (sda/dpa/spo)