Freie Mitarbeiter werden nicht mehr entlöhnt

Optima - Probleme bei der Gesundheitszeitschrift

Die freien Mitarbeiter der Gesundheitszeitschrift Optima Santé haben seit Anfang Jahr keinen Lohn mehr erhalten. Damit sie von der Herausgeberin Agora Retail die ausstehenden Zahlungen erhalten, bekommen sie gewerkschaftliche Hilfe.

Betroffen sind mehrere Journalisten, Übersetzer und Grafiker, wie Christine Gabella, Zentralsekretärin von impressum, am Freitag auf Anfrage sagte. Der tiefste ausstehende Betrag liege bei 200 Franken, der höchste bei 22'000 Franken. Gegegebenenfalls komme es zur einer Strafanzeige.

Auf ihren Protestbrief habe Xavier Bouhet, Direktor von Agora Retail, nicht geantwortet, sagten drei freie Mitarbeiter auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Auch telefonisch sei er nicht erreichbar gewesen. Bouhet seinerseits erklärte, er habe keine Anfragen erhalten.

Gegenüber der Nachrichtenagentur sda bestätigte er, dass Lohnzahlungen ausstehend seien. Das neue Monatsmagazin Optima Santé sei im vergangenen März lanciert worden. Zwei Nummern des mit einer Auflage von 20'000 Exemplaren erscheinenden Magazins seien bisher erschienen.

Künftig wird es nur noch alle zwei Monate erscheinen. Man sei in einer "Phase des Nachdenkens", sagte Bouhet. Die März- und die April-Ausgabe kamen mit Verspätung in die Kioske, wie Suzy Soumaille, bis vor kurzem noch Chefredaktorin bei Optima, sagte.