Die Verantwortlichen des Schweizer Radios basteln an einer Mini-Programmreform. Radio-Chef Robert Ruckstuhl sagte gegenüber der Zeitung "Der Sonntag", eine Analyse habe ergeben, dass die Musikangebote von Radio DRS 1 und 3 zu ähnlich seien. Die Überschneidung betrage sechs Prozent, "das ist zuviel und muss reduziert werden". Es sei geplant, ab November auf DRS 1 vermehrt Chansons, Canzoni und deutsche Popmusik zu programmieren. Zudem sollen vermehrt Schweizer Musiker zum Zuge kommen. Wie SRF-Programmleiter Hansruedi Schoch dem "Sonntag" verriet, wird am Abend die Info-Schiene ausgebaut. Neu soll bereits um 16 Uhr ein längeres Journal mit den wichtigsten Tagesaktualitäten gesendet werden. Schliesslich werden künftig auch die Staumeldungen origineller verpackt. Sie sollen journalistisch gewichtet und verständlicher präsentiert werden. Dafür sind drei Moderatoren vorgesehen. Ruckstuhl: "Wir pilotieren zur Zeit mehrere Personen. Erprobte Radio-Stimmen und solche, die man noch nicht kennt."
Frischer Wind bei DRS 1 und DRS 3
SRF - Neuerungen im Programm geplant.