Das Bundeamt für Kommunikation (Bakom) veröffentlicht einer Mitteilung zufolge auf seiner Internet-Site den Schlussbericht der Studiengruppe UKW 2001. Darin schlagen die Experten Massnahmen vor, um wie es heisst "die Nutzung der knappen UKW-Frequenzenressourcen zu optimieren". Herzstück des Berichts, der von Experten des Bakom, der SRG, der Lokalradios und weiterer Fachkreise verfasst wurde, bilden fünf Szenarien zur künftigen technischen Ausgestaltung der schweizerischen Radiolandschaft.
Die Stossrichtungen der einzelnen Szenarien sind sehr unterschiedlich: Sanfte Optimierung der heute bestehenden UKW-Versorgung (Szenario 1); Einsatz neuer technischer Methoden zur Steigerung der Anzahl verbreiteter Programme (Primat der Quantität, Szenario 2); Steigerung der Empfangsqualität der bestehenden Programme (Primat der Qualität, Szenario 3); Aufteilung des UKW-Frequenzbandes in einen Bereich für die SSR SRG idée suisse und einen Bereich für die privaten Veranstalter (Bandsplitt, Szenario 4); Aktive Förderung eines raschen Wechsels in Richtung Digitalisierung (Einführung von DAB , Szenario 5).

