Für bundesrätliche "Sternstunden" gesorgt

Roger de Weck - Gewöhnungsbedürftige Satire auf Radio DRS1.

Interessant, sinnvoll und differenziert: So beurteilt der Publikumsrat die "Sternstunden Philosophie" mit den Bundesräten im Gespräch. Zu verdanken sie dies nicht zuletzt der hervorragenden Gesprächsleitung von Roger de Weck.

Die Erweiterung der "Sternstunden" hin zur politischen Philosophie wird vom Publikumsrat als zeitgemäss und legitim empfunden. Für das Publikum sei es spannend, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens über ihre Wertehaltung und ihr Wertverständnis diskutieren zu. Eine Fortsetzung dieser Gesprächsreihe mit Führungspersonen aus der Schweiz und dem Ausland wird daher begrüsst.

Die "Sternstunden" mit den Bundesräten seien einem klar erkennbaren, wenngleich auch individuellen Muster gefolgt: Wichtige Fragen seien mit der nötigen Breite und Tiefe behandelt worden. In den einzelnen Befragungen seien differenzierte Portraits der verschiedenen Bundesratsmitglieder entstanden, wobei die Denkmuster aber auch unbekannte Facetten aus den Biographien der Magistraten hervorgetreten seien.

Laut Ansicht des Rates war Gesprächsleiter Roger de Weck die Idealbesetzung: Er habe professionell durch die Sendung geführt, bestens informiert, sachlich und doch hartnäckig, flexibel und authentisch und mit offensichtlichem Spass an der Sache.

Gewöhnungsbedürftige Satire