Für mehrere der 14 Redaktoren, die beim Westschweizer Medienkonzern Edipresse entlassen werden, konnte eine Lösung gefunden werden. Einige erhalten intern oder extern eine andere Stelle. Der Konzern setzt ausserdem auf natürliche Abgänge.
Darüber hinaus verpflichtete sich die Generaldirektion von Edipresse am Donnerstag, im Falle künftiger Vakanzen den entlassenen Redaktoren den Vorzug zu geben. Diese Einigung wurde bei einem Treffen mit der Koordination der Edipresse-Redaktionen erzielt.
Edipresse hatte Ende August bekannt gegeben, man wolle 50 Stellen abbauen, um die Kosten zu senken. So sollen sinkende Werbeerträge aufgefangen werden. Die Gruppe, die unter anderem die Zeitungen "Le Matin", "24 Heures" und "Tribune de Genève" verlegt, rechnet mit 25 Entlassungen. (sda)