Für Rolf Bollmann, CEO der Basler Zeitung, ist die Sanierung des Verlages nun abgeschlossen. Die Anzahl der Mitarbeiter, so Bollmann in einer Interview mit medienwoche.ch, wurden von 720 auf 150 reduziert, die Druckerei geschlossen und artfremde Unternehmensteile verkauft. Dafür stehe die "Basler Zeitung" nun wieder auf einem soliden wirtschaftlichen Fundament und werde eine vernünftige Rendite erzielen.
Als er bei der "Basler Zeitung" begonnen habe, habe er den "Schock seines Lebens" gehabt. Wenn er Zeit gehabt hätte, so Bollmann, hätte er seine Vorgänger verklagt, weil diese "Dinge gemacht hätten, die nicht zu verantworten" seien.
Bollmann lobt Interview ausführlich BaZ-Chefredaktor Markus Somm, der "eigentlich ein guter Mann für die NZZ" wäre und "zum Beispiel an der Spitze eine sehr gute Figur machen würde". Bemerkenswert ist die Aussage Bollmanns, wonach er die drei- bis vierjährigen Verträge mit Tamedia bezüglich Newsnet und "Das Magazin" nicht mehr so abschliessen, resp. weiterführen würde, sollte er dann noch BaZ-CEO sein. (ma)
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