Gekaufte Finalistenplätze beim GP der Volksmusik

SF DRS - Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel.

"Es gibt Produzenten, die nur auf Kohle aus sind. Sie verkaufen Titel an irgendwelche Interpreten, um möglichst viel Geld zu verdienen", sagt Pädi Koller im Blick. Koller belegte beim Schweizer Grand-Prix-Finale der Volksmusik den 4. Schlussrang. Er ist wütend darüber, dass Interpreten sich in den Grand Prix der Volksmusik eingekauft haben sollen. Namen nennt er aber keine.

Der Titelkauf ist gemäss Blick möglich, weil der Grand Prix ein Komponisten-Wettbewerb ist. Eine Fachjury wählt unter den eingereichten Titeln ein Dutzend für den Final aus. Danach suchen die erfolgreichen Komponisten Interpreten. Dabei würden einige weniger auf die Stimmqualität als auf die Zahlungsfähigkeit schauen. So sollen in diesem Jahr für einzelne Titel bis zu 12'000 Franken bezahlt worden sein.