Gemeinsames Schreiben von fünf Pekos

Teuerungsausgleich - Die Personalkommissionen von fünf Schweizer Medienhäusern fordern für 2024 den vollen Teuerungsausgleich.

Die Geschäftsleitungen und Personalabteilungen von fünf Schweizer Medienhäusern erhalten Post ihrer Personalkommissionen (Pekos). Adressiert ist das auf den 9. Oktober datierte Schreiben an Keystone-SDA, Ringier, Ringier Axel Springer Schweiz, Tamedia und CH Media. Der Brief liegt persoenlich.com vor.

«Wir sind uns bewusst, dass sich die Schweizer Medienhäuser auch weiterhin in einer wirtschaftlich anspruchsvollen Lage befinden. Allerdings ändert das nichts an der Tatsache, dass die Teuerung 2,8 Prozent betrug. Für dieses Jahr rechnet der Bund mit weiteren 2,3 Prozent», heisst es. Einmalprämien würden diese Entwicklung nicht nachhaltig abzufedern vermögen.

Die fünf Personalkommissionen formulieren im Schreiben diesen Appell: «Ausgleich mindestens der diesjährigen Teuerung und Berücksichtigung der bisher aufgelaufenen Teuerung für alle Mitarbeitenden, die durch die unterzeichnenden Pekos vertreten sind.» Wie es weiter heisst, stehe auch die Personalkommission der NZZ hinter dem Appell, beteilige sich formell aber nicht am Schreiben. Die NZZ habe eine allgemeine Lohnerhöhung angekündigt. (cbe)