20.03.2021

SRF

Gendergerechte Sprache wird geregelt

Der sprachliche Umgang mit den Geschlechtern soll in den publizistischen Leitlinien verankert werden. Die neuen Regeln gelten dann für sämtliche Redaktionen und Sendegefässe von Schweizer Radio und Fernsehen.
SRF: Gendergerechte Sprache wird geregelt
Nach dem Vorbild des Westschweizer Radio und Fernsehens RTS soll es auch bei SRF neue Leitlinien für eine gendergerechte Sprache geben. (Bild: Keystone/Patrick Straub)

Es gibt nicht nur Zuschauer, sondern auch Zuschauerinnen. Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) will den sprachlichen Umgang mit den Geschlechtern regeln. «Das Thema gendergerechte Sprache wird demnächst auch in den publizistischen Leitlinien von SRF verankert», zitiert die Schweiz am Wochenende eine Antwort der SRF-Medienstelle. Unklar sei noch, welche konkreten Regeln daraus abgeleitet würden. Sie sollen jedoch für alle Sendungen gelten.

Schon heute haben laut der CH-Media-Zeitung einzelne SRF-Redaktionen Leitsätze zur gendergerechten Sprache umgesetzt. So werde etwa bei der «Tagesschau», bei «10vor10» oder bei Radio SRF 4 News das generische Maskulinum seit eineinhalb Jahren ersetzt. Die Einhaltung dieser Leitsätze werde regelmässig überprüft.

Das Westschweizer Fernsehen RTS ist hier bereits einen Schritt weiter. Im Dezember wurde eine «Charta für ein antisexistisches und inklusives Service-public-Medium» verabschiedet. (cbe)



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