Gericht verurteilt Journalistin zu 20 Jahren Haft

Burma - Begleiter wurde zu 26 Jahren Haft verurteilt.

Ein Gericht in Burma hat eine Journalistin zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt. Die 25-jährige Videoreporterin Hla Hla Win war im vergangenen September nach dem Besuch eines buddhistischen Klosters in Pakokku im Norden des Landes festgenommen worden. Die junge Journalistin arbeitete auch für den in Norwegen ansässigen Fernsehsender Democratic Voice of Burma. Wie die Organisationen Reporter ohne Grenzen und der burmesischeh Medienverband am Mittwoch bekanntgaben, fiel das Urteil bereits am 31. Dezember. Ein Begleiter wurde zu 26 Jahren Haft verurteilt. Von den Behörden gab es keine Bestätigung.

Die beiden Organisationen äusserten sich empört über das "äusserst harte" Urteil, das wenig Hoffnung aufkommen lasse, dass die für dieses Jahr geplanten Wahlen in Burma frei sein würden. In dem von einer Militärjunta autoritär geführten asiatischen Land sollen in diesem Jahr Wahlen stattfinden, ein genauer Termin steht aber noch nicht fest. (sda)