Nachdem die Mitarbeitenden der Druckerei Printpark ARO AG in Zürich am Freitag, 10. Dezember 2004 in einer Versammlung dem Eigentümer ein Ultimatum gestellt hatten, erklärte sich dieser übers Wochenende zu Gesprächen bereit. Unter der Voraussetzung, dass bis zu diesen für Dienstag, 14. Dezember angesetzten Gesprächen die Kündigung eines gewerkschaftlichen Vertrauensmanns zurückgenommen wird, beschlossen die Mitarbeitenden vorläufig auf Kampfmassnahmen zu verzichten.
Die Beschäftigen der Printpark ARO AG - ein Unternehmen von Stefan Wenkebach - sind verärgert. Nicht nur werden seit Monaten ihre Beiträge an AHV und BVG nicht an die entsprechenden Kassen weitergeleitet, nun plant die Geschäftsleitung auch noch eine massive Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen (Kürzung der Schichtzulagen für regelmässige Nacht- und Sonntagsarbeit von 100 auf 25%, Streichung der Zuschläge für Überstunden, etc.). Das Fass zum Überlaufen brachte aber schliesslich die Kündigung eines gewerkschaftlichen Vertrauensmanns.