Gewerkschaft will SRG-Sparpaket nicht hinnehmen

SSM - "Ein Lohnstopp ist demotivierend."

Das Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) will das SRG-Sparpaket nicht einfach hinnehmen. Die Gewerkschaft wird sich gegen die am Dienstag vorgestellten Massnahmen zur Wehr setzen, wie SSM-Präsidentin Barbara Büttner auf Anfrage sagte. Der geplante Lohnstopp bei der SRG sei "ziemlich demotivierend", sagte Büttner der Nachrichtenagentur SDA. Die Angestellten seien bereits durch das Projekt Medienkonvergenz und die darin enthaltenen Sparmassnahmen in der Höhe von 12 bis 20 Millionen Franken verunsichert.

Das SSM werde die von der SRG präsentierten Sparmassnahmen deshalb bekämpfen, sagte Büttner weiter. Denn nun gehe es wirklich ans Eingemachte. Büttner hofft zudem auf ein "positives Signal des Bundesrats". Dieser müsse grünes Licht für eine Gebühren-Erhöhung nach 2010 oder Online-Werbung der SRG geben, damit sich auf der Einnahmenseite etwas ändere. Geschiehe dies nicht, müssten Entlassungen befürchtet werden. Diese Stossrichtung habe der SRG-Verwaltungsrat bereits beschlossen, sagte Büttner. (sda)