Die weltweite Internetnutzung nimmt rasant zu. Wie eine aktuelle Studie der Economist Intelligence Unit (EIU) zeigt, wird damit auch die digitale Kluft zwischen den Industrienationen immer kleiner. Das jährliche Ranking belegt aber ebenso, dass Asien und Afrika immer näher an die derzeitigen grossen Internet-Länder wie Dänemark heranragen. Die kleine skandinavische Nation liegt an ganz an der Spitze der am weitesten entwickelten Internet-Staaten. Platz zwei teilen sich die USA und Schweden.
Die international gesteigerten Nutzerzahlen sind insbesondere auf die mittlerweile weite Verbreitung von Breitbandanschlüssen zurückzuführen. Dennoch gibt es laut EIU-Bericht noch viel zu verbessern, um den Bürgern und Unternehmen wirklich alle Vorteile des Internets zu bieten. In rund 70 Staaten ist es mittlerweile ziemlich einfach, Zugang zum Web zu finden und dieses zu nutzen. Laut EIU gehe es nun zunehmend darum, auf welche Weise Personen und Unternehmen digitale Produkte und Dienstleistungen konsumieren. "
Zwar zeigt der Bericht der EIU für 2007, dass die weltweite Internetnutzung zugenommen hat, das Aufholen mancher Nationen wie Singapur und HongKong ging jedoch auch klar auf Kosten anderer. So liegt HongKong inzwischen auf Platz vier, Singapur auf Platz sechs. Nationen wie Kanada, Deutschland oder Japan müssen sich mit deutlich schlechteren Rängen zufrieden geben. Im Wesentlichen blieben die Plätze unter den Top Ten stabil. Nur Grossbritannien rutschte auf den siebten Rang ab. Die Schweiz ist von Rang drei auf Rang fünf gefallen. (pte)

