"Glückspost"-Leser sind komformistisch

Wemf - Wahl der Lektüre lässt Rückschlüsse auf Wesensart zu.

Sage mir, was du liest - und ich sage dir, wie du bist: Die Werbung will in den einzelnen Medien das jeweils passende Zielpublikum ansprechen. Eine am Dienstag publizierte Wemf-Studie belegt nun: "Glückspost- Lesende sind eher konformistisch, wer "Boléro" liest, ist eher risikobereit. "Hohe Risikobereitschaft gepaart mit dem Hang zu Nonkonformismus", lautet das Fazit der Studie für Leserinnen und Leser von "Boléro - das Schweizer Magazin für Mode, Schönheit und Kultur", so der vollständig Titel des Hefts. Sie seien eher hedonistisch (also dem Genuss zugeneigt), extravertiert und aktiv. Ihr "Stil- und Markenbewusstsein" mache sie zu einer beliebten Marketinggruppe.

Ganz anders geartet sind die Leserinnen und Leser der "Glückspost - die Frauenzeitschrift für Prominenz und Unterhaltung". Sie sind laut Studie "tendenziell realistisch, konformistisch, friedfertig und eher auf Sicherheit bedacht". Wer die "Glückspost" lese, sei in seiner "Umgebung meist stark verwurzelt" und bleibe einmal als gut erkannten Produkten und Marken treu. Die Angaben stammen aus der Studie MACH Radar 2012-2 der WEMF AG für Werbemedienforschung. Die Stichprobe umfasste 12'140 Personen. (sda)