Das Schweizer Fernsehen DRS führt das Projekt "Leben wie zu Gotthelfs Zeiten" im Winter weiter. Das Informationsmagazin "Schweiz aktuell" berichtet über Weihnachten und Neujahr drei Wochen lang täglich vom Sahlenweidli. Interessierte Familien können sich ab sofort bewerben.
In der Adventszeit, ab voraussichtlich 13. Dezember bis nach Neujahr -- letzter Tag ist der 4. Januar -- durchlebt eine Familie im Sahlenweidli den harten winterlichen Bauernalltag wie vor 150 Jahren. Aber anders als im Sommer soll für "Leben wie zu Gotthelfs Zeiten -- Wintertage" eine Grossfamilie Einzug ins Sahlenweidli halten. Das Haus aus dem 18. Jahrhundert ist architektonisch für zwei Partien konzipiert. Dabei sind verschiedene Konstellationen denkbar: eine Familie, die durchaus "patchworkartig" zusammengesetzt sein kann, dazu Grosseltern oder ein weiteres erwachsenes Familienmitglied mit einem eigenen Kind -- beispielsweise die allein erziehende Schwester der Mutter.
Nicht nur diese neue Familienkonstellation stellt die Teilnehmenden vor neue Herausforderungen; auch die klimatisch härteren Bedingungen werden das Leben in den Wintertagen nicht einfacher machen, ist man sich bei SF DRS sicher. Bedingt durch die Jahreszeit, seine die täglichen Arbeiten, mit denen die Familie konfrontiert wird, andere als diejenigen, die Zuppigers zu leisten hatten. Sie wird, wie die Bauern vor 150 Jahren, vor allem Heim- und Forstarbeit verrichten. "Leben wie zu Gotthelfs Zeiten -- Wintertage" wird aber auch einen Einblick in die traditionellen Bräuche rund um Weihnachten, Silvester und Neujahr, die vor 150 Jahren im Emmental gelebt wurden, geben.
Wieder mit von der Partie ist Hans Peter Treichler; er wird als historischer Berater um möglichst viel Authentizität besorgt sein und wie bereits im Sommer zusätzliche Hintergrundinformationen für das Fernsehpublikum liefern. Auch die Artenschutzorganisation Pro Specie Rara und das Freilichtmuseum Ballenberg haben ihre Unterstützung für "Leben wie zu Gotthelfs Zeiten -- Wintertage" bereits zugesichert.