Die beiden Ringier-Gratiszeitungen "heute" und "Cash daily" sind laut Ringier-CEO Martin Werfeli jedoch "gut unterwegs". So sei der Konzern mit der Entwicklung der beiden jungen Titel sehr zufrieden -- auch wenn sie noch nicht kostentragend seien. Über die Höhe der Verlusten mochte Werfeli keine Angaben machen. Diese lägen jedoch im Budget.
Auf Anfrage von "persoenlich.com" erklärt auch Marc Walder, dass "heute" mit täglich durchschnittlich 235'000 Exemplare abgesetzten Exemplaren weit über Plan liege. "Erfreulich ist, dass auch der Anzeigenumsatz pro Monat kontinuierlich mit der abgesetzten Auflage weiter wächst."
Ringier will den beiden Titeln zwei bis drei Jahre Zeit geben, um sich im Markt zu behaupten. Dann werde sich zeigen, ob sie sich etablieren können. Werfeli selbst glaubt, dass nicht alle in der jüngeren Zeit neu lancierten Gratisblätter überleben werden. "Die nächste Konjunkturwelle wird Remedur schaffen", so seine Voraussage.