In der aktuellen Folge seiner Talkshow trifft Urs Gredig auf einen der ganz grossen der Fernseh- und Bühnenunterhaltung. Der SRF-Moderator empfängt Harald Schmidt. Seine TV-Karriere endete zwar vor neun Jahren, aber seither befindet er sich im Unruhestand und taucht regelmässig hier und dort auf Bühnen und vor Kameras auf. Am vergangen Sonntag liess sich in Zürich beides verbinden: Nachdem Harald Schmidt am Vormittag die Bernhard Matinée im gleichnamigen Theater moderiert hatte, setzte er sich bei SRF vor die Kamera.
Nicht die erste Aussenproduktion
Doch die Aufzeichnung des Talks «Gredig direkt» fand nicht wie sonst üblich im Fernsehstudio Leutschenbach statt. Dort wurden alle räumlichen Kapazitäten für die Berichterstattung zum Abstimmungssonntag beansprucht. «Darum ist SRF auf eine Aussenproduktion im Theater Rigiblick ausgewichen», erklärt die Medienstelle auf Anfrage. Es ist dies nicht die erste Aufzeichnung des Talks ausserhalb des Studios. So fand etwa das Gespräch mit Roger Federer nach dessen Rücktritt in der Londoner O2-Arena statt.
Im Talk mit Urs Gredig blicke Harald Schmidt auf die Schweiz, die Welt und erkläre, warum Satire zeitlos sei, steht in der Medienmitteilung. Es dürfte ein entspanntes Gespräch gewesen sein, getreu dem Motto Schmidts, mit dem ihn SRF zitiert: «Ich beobachte, was gerade so läuft – lehne mich entspannt zurück und bestelle mir noch einen Cappuccino.»