Landet ein Geheimnis bei den Medien, wird es zur Geschichte. Handelt es sich dabei um Vertrauliches von öffentlichen Institutionen haben diese ein Problem. Anlässlich der Medienrechtstagung des Medieninstitutes vom 18. Mai diskutierten diese und weitere aktuelle juristische Fragen namhafte Referenten mit einem interessierten Publikum von rund 70 Personen.
Die traditionellen Medienrechtstagungen des Medieninstituts befassen sich mit aktuellen juristischen Fragen. Zum Thema "Wenn aus Geheimnissen Geschichten werden" diskutierte Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz mit Christoph Grenacher, Chefredaktor Sonntagsblick, Peter Studer, Präsident des Presserats und Roland Bless, OSZE. Bruno Glaus befasste sich mit der Problematik von verdeckten Recherchen.
Die Auswirkungen des neuen Radio- und Fernsehgesetzes analysierte Urs Saxer. Christoph Born berichtete über die juristischen Auseinandersetzungen in der Folge der Berichterstattung der NZZ am Sonntag über eine Herzoperation mit tödlichen Folgen am Universitätsspital Zürich. Beim Doku-Drama über den Niedergang der Swissair "Grounding" stellen sich persönlichkeitsrechtliche Fragen. Wie sie diese aus unterschiedlichen Positionen bewerten, erläuterten Stephan Herren, Marc Wehrlin, Willy Egloff und Rudolf Mayr von Baldegg.