Unbekannte haben in der griechischen Hauptstadt Athen am Montagmorgen einen Journalisten erschossen. Wie aus Polizeikreisen verlautete, schossen mindestens drei Angreifer in den frühen Morgenstunden mit einer automatischen Waffe auf den 35-jährigen Sokratis Guiolias und flohen anschliessend in einem Auto. Der Journalist sei sofort tot gewesen, hiess es weiter. Ersten Angaben zufolge lockten die Angreifer den Mann unter dem Vorwand, sein Auto werde gestohlen, aus seiner Wohnung.
Am Tatort fanden die Ermittler rund 20 Patronenhülsen. Sie schlossen einen extremistischen Hintergrund nicht aus. Die 2009 aufgetauchte extremistische Gruppe Sekte der Revolutionäre, die sich unter anderem zu einem Angriff auf eine Polizeistation im Juni 2009 bekannte, bei dem ein Polizist getötet wurde, hatte "allen Journalisten" mit dem Tod gedroht. (sda)