Zu Beginn des Porträts in der NZZ beschreibt Journalist Samuel Tanner, wie Peter Wanner die neuen Studios von TeleZüri und Radio 24 in Zürich Oerlikon besichtigt. Noch seien Handwerker da, die Leute von TeleZüri würden erst im Januar zügeln, heisst es über den Ort, der als Produktionsstandort für die nationalen und Zürcher TV- und Radiosender von CH Media die Zukunft sein soll.
Wanner, der gemäss Tanner die «konsequenteste Wachstumsstrategie in der Schweiz initiierte, sagt im Artikel: «Verleger sein, heisst im Risiko sein. An die äusserste Kante ging ich nie, denn dahinter kommt der Abgrund.» Und: «Ich wollte immer wachsen, wachsen, wachsen.» Trotz seines Erfolgs: Noch sieht sich Wanner nicht am Ziel, so die NZZ weiter: «Er ist 77, aber bis er 80 Jahre alt ist, will er bleiben»
Wanner wäre mit seinen «alten Zeitungen» laut NZZ, die über ihre Regionalmedien am Joint-Venture CH Media beteiligt ist, einer der grössten Gewinner des neuen Mediengesetzes, mit seinen Gratismedien aber gleichzeitig einer der grössten Verlierer. «Wanner unterstützt das Gesetz, über das im Februar abgestimmt wird», schreibt Tanner: «Aber ohne grosse Begeisterung.» Weitere Fusionen – zum Beispiel mit der Tamedia – schliesst der Verleger aus: «Es braucht Medienvielfalt in der Schweiz.» (tim)