Die Gründerfamilie der heutigen Tamedia AG hat ihren im Jahr 2000 abgeschlossenen Aktionärsbindungsvertrag bis 2017 verlängert, wie der Medienkonzern am Dienstag mitteilte. Die Vertreter der vierten und fünften Familiengeneration, die zur Zeit rund 72 Prozent der Kapital- und Stimmrechtsanteile des Unternehmens halten, verpflichten sich damit zur gemeinsamen Ausübung ihrer Stimmrechte bei der Wahl des Verwaltungsrates und bei der Abstimmung über wesentliche Geschäfte.
Mit der Verlängerung des Aktionärsbindungsvertrages gebe die Gründerfamilie ihrer Verbundenheit mit Tamedia Ausdruck und sichere durch ein stabiles Aktionariat die langfristige Unabhängigkeit des Schweizer Medienunternehmens, heisst es in der Mitteilung.
Die 21 beteiligten Mitglieder der Gründerfamilie hätten gleichzeitig ihre Absicht bekräftigt, den Anteil frei handelbarer Aktien von Tamedia in den nächsten Jahren auf rund 33 Prozent zu erhöhen. Dazu würden rund 500'000 bestehende Namenaktien für weitere Transaktionen zur Verfügung gestellt oder am Markt platziert. (sda)