Die Late Night Show wurde nicht neu erfunden, aber den Zuschauern hat sich gute Fernsehunterhaltung geboten, urteilt der Tages-Anzeiger über die erste Ausgabe von "Black'n'Blond". Die "schenkelklopferischen plumpen Bierzeltgags", wie der Luzerner Familienvater, der als Nana Mouskouri-Imitation in Erscheinung trat, findet der Tagi allerdings "gesucht bis peinlich". In Zukunft wünscht man sich "weniger pupertierende Klassenlagerwitze, stattdessen mehr Kilchperger und von Rohr".
Auch beim anderen Tamedia-Titel 20 Minuten fand man die Show "lustig, auch wenn ein bisschen arg viele Witze unter die Gürtellinie zielten". Das Duo Kilchsperger/von Rohr habe zudem noch etwas angespannt gewirkt.
Der Blick meint, dass das Gezeigte hoffen lässt. Das Zusammenspiel von Kilchperger und von Rohr habe aber noch nicht geklappt. Auch an der Dufourstrasse werden die "teils plumpen Sex-Ausflüge" kritisiert. Mit diesen "pupertären Zoten" könne man sich nicht lange über Wasser halten.
Und was ist nun mit dem nackten Hintern von Chris von Rohr, der bereits in den ersten Minuten der Sendung die Hosen runter liess. Der Tages-Anzeiger fragt sich nur "weshalb". 20 Minuten fand die Aktion "etwas gar pseudo-rebellisch" und glaubt, dass die Frauenwelt lieber Roman Kilchspergers "Knackpo" gesehen hätte. Der Blick findet, dass von Rohr der Schweiz schon nach fünf Minuten gezeigt habe, "was sie nicht wirklich sehen wollte".