Am 1. März 2022 soll ein neues Komitee an einer Medienkonferenz seine Pläne zur Reduktion der SRG-Gebühren präsentieren. Das geht aus einer Recherche von CH Media hervor.
Die Initianten verlangen eine Reduktion der SRG-Gebühren von aktuell 335 auf 200 Franken (persoenlich.com berichtete). Von der Reduktion ausgenommen sind die privaten Radio- und Fernsehsender. An dem Initiativtext arbeitet ein Kreis um die SVP-Nationalräte Thomas Matter und Gregor Rutz sowie den Direktor des Gewerbeverbandes Hans-Ulrich Bigler, heisst es weiter.
Dem Komitee sollen rund 20 Vertreter aus SVP, FDP und der Mitte-Partei angehören. Darunter sind die FDP-Nationalräte Marcel Dobler und Peter Schilliger, wie die beiden bestätigen. Mit dabei sind auch die Präsidenten der Jungparteien von SVP und FDP, David Trachsel und Matthias Müller. Auch Vertreter von Wirtschaftsverbänden, allen voran der Schweizerische Gewerbeverband, sind mit an Bord. Die Mitte ist durch alt Nationalrat Ruedi Lustenberger vertreten. Brisant ist das insofern, als mit Jean-Michel Cina auch ein Mitte-Politiker SRG-Verwaltungsratspräsident ist, so der Autor.
Laut Artikel bereite man sich bei der SRG auf einen Urnengang vor. Gilles Marchand gehe davon aus, dass eine Volksabstimmung zwischen 2025 und 2027 stattfinden würde. Der Autor beruft sich auf eine interne Botschaft des SRG-Generaldirektors an alle Mitarbeitenden, die CH Media vorliegt. (mj)