Der eidgenössische Datenschutzbeauftragte Hans-Peter Thür erteilt dem Internetkonzern Google eine letzte Warnung: "Wenn Google seine Internet-Anwendung Street-View nicht freiwillig vom Netz nimmt, werde ich beim Bundesverwaltungsgericht eine superprovisorische Verfügung verlangen." Auslöser für die Drohung sind zahlreiche Beschwerden von Internetnutzern. Am 18. August hat die Firma Google die Strassenkarten, die sie im Internet anbietet, mit realen Fotos aus Schweizer Städten hinterlegt. Zwar soll ein Computerprogramm Gesichter und Autonummern automatisch unkenntlich machen, doch die Software arbeitet sehr unzuverlässig. So entdeckte sogar einer von Thürs Mitarbeitern auf Google Street-View ein nicht verfremdetes Foto von sich selber. (Quelle: "NZZaS")
Hans-Peter Thür warnt Google
Datenschützer - Zahlreiche Beschwerden von Internetnutzern.