Haushalte bezahlen weiterhin 462 Franken

Radio- und TV-Gebühren - Der Bundesrat erwartet elf Millionen Mehreinnahmen pro Jahr.

Die Gebühren für den Radio- und Fernsehempfang bleiben in den kommenden Jahren unverändert. Dies hat der Bundesrat am Freitag entschieden. Private Haushalte müssen damit weiterhin 462 Franken pro Jahr bezahlen. Die Gebühren sollen auf dem heutigen Niveau bleiben, bis das neue Abgabesystem gilt - voraussichtlich bis 2018.

Der Bundesrat überprüft in der Regel alle vier Jahre, ob die Höhe der Radio- und Fernsehempfangsgebühren noch angemessen ist. Für die Jahre 2015 bis 2018 werden durchschnittlich elf Millionen Franken mehr Gebühreneinnahmen pro Jahr erwartet, womit zusätzliche Aufgaben finanziert werden können, die sich aus der beschlossenen Gesetzesrevision zum Abgabesystem ergeben haben.

Das neue Abgabesystem sieht vor, dass alle Haushalte Gebühren zahlen müssen, da Radio und TV-Programme auch per Computer oder Smartphone konsumiert werden können. Dies würde laut UVEK die Gebühren für Privathaushalte senken. Gegen die Vorlage wurde das Referendum ergriffen (persoenlich.com berichtete). (sda)