Der Hedge Fund Laxey -- vor kurzem beim Baukonzern Implenia mit einem Übernahmeversuch abgeblitzt -- hat es nun auch auf die PubliGroupe abgesehen. Er schlägt der Generalversammlung des Lausanner Vermarktungsunternehmens vor, die statuarische Eintragungs- und Stimmrechtsbeschränkung von 5 Prozent aufzuheben. Der Verwaltungsrat weist die Vorschläge einstimmig zurück, wie er in einer Mitteilung vom Dienstagabend schreibt. Er empfiehlt den Aktionären den Antrag Laxey abzulehnen. Derzeit hält Laxey 4.98 Prozent an der PubliGroupe.
Der Verwaltungsrat hält in der Einladung zur Generalversammlung fest, dass das Geschäftsmodell der PubliGroupe auf langfristigen Beziehungen mit bedeutenden Medienkonzernen und Kommunikationsunternehmungen beruhe. Die Unabhängigkeit der PubliGroupe und die Zuverlässigkeit ihrer langfristigen Unternehmensstrategie seien zentrale Elemente für den Unternehmenserfolg.
Ein stabiles und diversifiziertes Aktionariat, das diese Werte unterstützeund gewährleiste, sei deshalb für PubliGroupe von grosser Bedeutung. Die auf den derzeit gültigen Statuten beruhende Eintragungs- und Stimmrechtspolitik der PubliGroupe sei für den Schutz der Unabhängigkeit des Unternehmens entscheidend und entspreche damit den Interessen der Eigentümer der Gesellschaft.
Im Weiteren beantragt der Verwaltungsrat laut die Ausschüttung einer von 12.- auf 13.- Franken erhöhten Dividende pro Aktie und schlägt die Zuwahl von Etienne Jornod als neues Mitglied des Verwaltungsrates vor.