In der Dienstags-Ausgabe der "Basler Zeitung" (BaZ) durften die Redaktoren des Wirtschaftsressorts ihre "persönlichen Gedanken" niederschreiben. Heiner Hiltermann nutzte den Platz für heftige Kritik an seiner Arbeitgeberin und gab in dem Text auch gleich seine Kündigung bekannt. Die ganze Verstrickung der Zeitung mit Christoph Blocher sei nach wie vor nicht transparent und Blocher könne mit seiner Verlustgarantie kein anderes Interesse als "die Möglichkeit der Einflussnahme" verfolgen. "Ich jedenfalls, des dauernden Versteckspiels und der zunehmend rechtskonservativen Berichterstattung überdrüssig, habe die Konsequenzen gezogen und meine Stelle gekündigt", schreibt Hiltermann weiter. Er wolle die Krise als Chance nutzen und sei zuversichtlich eine Stelle zu finden, "die es mir leichter macht, die nötige Loyalität aufzubringen." (sl)
Heiner Hiltermann kündigt in Artikel
BaZ - Der Wirtschaftsjounalist durfte "persönliche Gedanken" äussern.