Heusser bleibt nicht auf Köppel-Kurs

Weltwoche - "Für mich steht der Wettbewerb von Ideen im Vordergrund."

Simon Heusser, der designierte Nachfolger von Roger Köppel als Chefredaktor der Weltwoche, will nicht auf die Linie seines Vorgängers schwenken. Diesen Schluss lassen verschiedene Äusserungen Heussers gegenüber dem Tages-Anzeiger und der Mittelland Zeitung zu. Der ehemalige Deutschland-Korrespondent und Auslandschef der Weltwoche will insbesondere den politischen Rechtskurs des Blattes nicht weitersegeln.

Die Aufgabe der Weltwoche sei nicht die Suche nach dem "best practice", so der 37-Jährige gegenüber der Mittelland Zeitung: "Wir wollen die Debatte aus einer internationalen Perspektive beobachten". Wie Heusser gegenüber der MZ weiter ausführte, gedenke er die Weltwoche vom zuweilen verbissenen Image der Köppel-Weltwoche wegführen: "Das haben wir nicht mehr nötig“, sagt Heusser.