Als Strafe für die Radio-Promotion Praktiken muss Universal Music zwölf Mio. Dollar Strafe zahlen. Nach Sony BMG und Warner Music hat sich damit das dritte Major-Label mit dem New Yorker Staatsanwalt Eliot Spitzer geeinigt. Künftig dürfen die Plattenfirmen Radiostationen für Promotion nicht mehr bezahlen, ein Richtlinien-Beauftragter soll die Praktiken der Konzerne künftig überwachen. Das so genannte "Payola"-Gesetz verbietet den Musikfirmen Bestechungsgeld an Radiostationen oder Radio-DJs zu bezahlen.
Staatsanwalt Spitzer hat im Oktober 2004 begonnen, gegen die Labels zu ermitteln. Dabei ist aufgeflogen, dass neben Universal auch Sony BMG, Warner Music und die EMI Group gegen das Gesetz verstoßen hätten. Motown, ein Sub-Label von Universal, soll sich etwa die Promotion des Songs "Dream" der US-Sängerin Lumidee in einem Monat 300.000 Dollar kosten haben lassen. Das Label soll statt direkter Bestechung die Kosten für Hotels oder elektronisches Equipment übernommen haben.