Der Schweizer Schriftsteller Hugo Loetscher starb am Montag 18. August nach einer schweren Operation in Zürich, wie der Diogenes-Verlag am Dienstag mitteilte. Loetscher wäre im Dezember 80 Jahre alt geworden. Hugo Loetscher galt in der Schweizer Literaturszene als Kosmopolit par excellence, wie Diogenes schreibt. Seit 1965 bereiste er regelmässig Lateinamerika, Südostasien, die USA und in den letzten Jahren auch Indien und China.
Zu den bekanntesten Werken Loetschers gelten unter anderem "Der Immune", "Der Waschküchenschlüssel", "Lesen statt klettern" oder "Der Buckel". 1992 wurde er mit dem Grossen Schiller-Preis der Schweizerischen Schillerstiftung ausgezeichnet. Am 21. August 2009 erscheint sein neues Buch "War meine Zeit meine Zeit". Dieses Werk kommt der intellektuellen Bilanz Hugo Loetschers gleich, in der Loetscher die Themen seines Lebens und seines Werks zu einer weltumspannenden Autogeographie entfaltet, wie der Verlag schreibt. (sda)