Kurt Aeschbacher bestreitet am Donnerstag seine 250. "Aeschbacher"-Sendung. Wie lange er die Talksendung noch machen will, weiss er nicht. "Wenn ich das Gefühl bekomme, es sei Routine, werde ich aufhören", so der Moderator im Interview mit der Mittelland Zeitung. Mit dem Vorwurf, er sei zu unjournalistisch, habe er zu leben gelernt: "Ich gelte als Warmduscher." Dieses Image hat Aeschbacher zeitweise gestört, mittlerweile habe er sich damit aber abgefunden.
Dem Schweizer Fernsehen habe er nie den Rücken kehren wollen, dafür habe er zu hohe Ansprüche an die Professionalität. "Alle die behaupten, man könne das Fernsehen neu erfinden, überschätzen sich oder haben zu wenig ferngesehen", so Aeschbacher. Wenn er schon Fernsehen mache, dann wolle er auf hoher professioneller Ebene arbeiten. Das sei in der Schweiz nur bei SF möglich.